Der 1959 in Caracas/Venezuela geborene Künstler kam 2003 mit einem DAAD-Stipendium nach Berlin, wo er seitdem lebt und arbeitet. Davor studierte er in Chicago und lebte in New York/USA. Seine häufig collageartigen Arbeiten setzt Arturo Herrera aus Fundstücken vom Flohmarkt, Motiven aus Comics, Kunstbänden, Fotoalben oder Kinderbüchern zusammen. Dabei verbindet er persönliche Erinnerungsstücke mit dem kollektiven Bildgedächtnis und es entsteht ein spannender Dialog verschiedener Kulturen, die den Künstler im Verlauf seiner biografischen Stationen prägten. So können sich in seinen Arbeiten Fragmente ganz unterschiedlicher Themenbereiche verbinden. Diese findet er in Comics aus der Disney-Welt, in deutschen Märchenbüchern mit Schlossmotiven bis hin zu Kunstbüchern mit Ansichten von antiken Skulpturen. Die Erscheinung und Ausformulierung der Motive kann vertraut und dennoch befremdlich wirken. Auf jeden Fall stellen sie eine Herausforderung an die weltweit verbreiteten kollektiven Bildgedächtnisse und tradierten Sehgewohnheiten einschließlich ihrer eingebrannten Interpretation dar. Darüber hinaus hat er zahlreiche ortsspezifische Wandbilder entwickelt und nun wird er für die Kunst-Station ebenfalls eine raumgreifende Wandarbeit entwerfen.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und der Neuland Wohnungsgesellschaft.

Dates

  • 23. August 2018 18.00 cet
    Ausstellungseröffnung

    In der Kunst-Station im Hauptbahnhof Wolfsburg wird die Ausstellung eröffnet. Anschließend laden die Veranstalter zum Sommerfest an den Mittellandkanal ein.

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