Der Zürcher Konkrete Camille Graeser (1892-1980) hat in seinen Gemälden eine ganz eigene, spielerische und poetische Form der Konkretion entwickelt. Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal mehr als 300 ausgewählte Studien und Entwurfszeichnungen der Zürcher Werkperiode (1938-1978) aus dem Nachlass des Künstlers. Ideenskizzen und Entwurfszeichnungen begleiten als vorbereitende Studien das gesamte Schaffen Camille Graesers. In diesen oft kleinformatigen Papierarbeiten deklinierte er seine Bildthemen systematisch durch, erprobte Variationen der Komposition, Farborganisation und Konstruktion. Die Ausstellung zeigt diese Skizzen und Studien im Dialog mit einigen realisierten Werken Graesers, von den frühen Reliefs über die großen Gruppen der „Dislokationen“ bis hin zu den sogenannten „Stäben“ aus den 1970er Jahren. Damit werden nicht nur die zentralen Bildthemen Graesers vorgestellt sondern auch faszinierende Einblicke in seine Arbeitsweise und den Prozess der Bildfindung ermöglicht.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Camille Graeser-Stiftung Zürich

Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

Dates

  • 07. December 2010 19.00 cet
    Autorenlesung in den Räumen der Ausstellung "Camille Graeser" im Südflügel

    Der internationale Kunstkritiker Walter Vitt liest aus seinem neuen Buch „Vom Reden über Kunst“.

  • 08. January 2011 15.00 cet
    Workshop "Werkprozess konkret" in der Ausstellung "Camille Graeser"

    Dr. Richard W. Gassen und Vera Hausdorff von der Camille Graeser-Stiftung, Zürich präsentieren Entwurfszeichnungen und selten gezeigte Skizzen von Camille Graeser. Anschließend Ausklang mit Kaffee und Kuchen.