Seit Mitte der Achtziger Jahre setzt der Künstler Andreas Karl Schulze in zahlreichen Arbeiten einzelne kleine Quadrate oder Reihungen kleiner Quadrate auf Bilder, Wände und in verschiedene Räume. Im Verlauf der Neunziger Jahre hat er seine Formensprache auf ein kleines Quadrat reduziert, das in seinem raumbezogenen Arbeiten in unterschiedlichen Varianten, in Bündelungen oder Reihungen immer wieder auftaucht. Das sorgfältig erarbeitete Format von 5 x 5 cm ist so gewählt, dass es in seiner Wirkung zwischen flächenhafter und punktförmiger Anmutung changiert. Die Arbeiten von Andreas Karl Schulze sind raumgezogen, so auch in den Ausstellungsräumen der Städtischen Galerie im Schloss Wolfsburg. In scheinbarer Beliebigkeit bilden sich immer drei Reihen mit grünen und schwarzen Quadraten, unterbrochen von rosafarbenen Einsprengseln. Mal streng gereiht und dann wieder unruhig, so ergeben die Reihungen ein Bild im Raum, das sich mit dem Betrachter bewegt und verändert. Das scheinbar Unauffällige dominiert, definiert den Raum und zwingt zu der Entscheidung, ob das Bekannte auch gleichzeitig etwas Neues in sich birgt. Es wird ein System erkennbar, gleichzeitig entzieht es sich jedoch der Entschlüsselung. Dieses System setzt sich über den Ausstellungsraum fort und bezieht das Schloss mit ein. Aufmerksame Beobachter werden weitere vorsichtige Eingriffe des Künstlers in den Räumen des Schlosses erkennen.

Veranstaltungen zur Ausstellung: 20. März 2005 von 14 bis 16 Uhr Malschule Pinselstrich für junge Menschen ab 6 3. Mai 2005 um 18 Uhr Künstlergespräch mit Andreas Karl Schulze 2. Juni 2005 um 12.30 Uhr Kunstgespräch in der Mittagspause

Eröffnung am 5. März 2005 um 18 Uhr

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