2004 "Goldene Letter" der Stiftung Buchkunst

26. March 2004

Das "Schönste Buch der Welt" ist ein Kunstkatalog mit dem Titel <>Forward. Herausgeber sind Dr. Susanne Pfleger, Leiterin der Städtischen Galerie Wolfsburg, und der Künstler Olaf Nicolai, bekannt durch weltweite Ausstellungen und Publikationen. Das Künstlerbuch war im Juni 2003 im Hatje Cantz Verlag erschienen, zu einer Ausstellung in der Städtischen Galerie Wolfsburg anlässlich der Ernennung von Olaf Nicolai zum Kunstpreisträger der Stadt Wolfsburg 2002. Der Künstler hatte die Publikation zusammen mit den Grafikern Kristina Brusa und Markus Dreßen gestaltet.

Die "Goldene Letter" der Stiftung Buchkunst, die für den Wolfsburger Kunstkatalog vergeben wurde, ist die weltweit höchste Auszeichnung für Buchgestaltung. Am 14. Februar 2004 wählte eine international besetzte, siebenköpfige Jury die 14 Preisträger des internationalen Wettbewerbs "Schönste Bücher aus aller Welt" aus. Der Jury lagen 608 Bücher aus 33 Ländern vor. Die eingesandten Bücher waren bereits in ihren Ursprungsländern durch Wettbewerbe oder Fachgremien als "Schönste" ausgewählt und ausgezeichnet worden. Vergeben wurden neben der "Goldenen Letter" eine Goldmedaille, zwei Silbermedaillen, fünf Bronzemedaillen und fünf Ehrendiplome. Die Preisvergabe fand auf der Leipziger Buchmesse am 26. März 2004 statt. Die Jury begründete ihre Entscheidung mit der "kompromisslosen, klaren Typografie, die im Wechselspiel zur Vielfalt der Sonderdrucke" stehe.

Doch war das nicht die einzige Auszeichnung, die das Buch erlangte: Bereits im Jahr 2003 war das aufwändig produzierte Werkverzeichnis des Künstlers Olaf Nicolai der Jahre 1994 bis 2002 mit dem 2. Preis der Stiftung Buchkunst bedacht worden. Damals hatte die Jury das Künstlerbuch folgendermaßen beurteilt: "Ein Kunstkatalog, der höchstes Vergnügen bereitet. Ein gut gelungenes Experiment, innovativ, fantasievoll und voller Überraschungen. Einband und Verarbeitung bilden den Rahmen für die große Vielfalt der Gestaltung in Typografie, Druck und Material." Das Kunstmagazin "art" bezeichnete den Katalog als "Trophäe für Sammler".