Großer Andrang vor „Bomber“ von Gerhard Richter

16. March 2012

Noch bis zum 13. Mai 2012 ist das Gemälde „Bomber“ von Gerhard Richter aus der Sammlung der Städtischen Galerie Wolfsburg in der Ausstellung „Panorama“ der Neuen Nationalgalerie zu sehen. Gleich zu Beginn des chronologischen Rundganges mit rund 130 Gemälden und fünf Skulpturen kann das frühe Werk dieses bedeutenden Künstlers aus dem Jahr 1963 bewundert werden. Da „Bomber“ außerdem eines seiner Schlüsselwerke ist, herrscht nicht nur während der Publikumsführungen großer Andrang davor. Durch die chronologische Präsentation – die fünf Jahrzehnte umfasst - tritt außerdem das Besondere an Gerhard Richters Schaffen hervor. Dies liegt zum einen an der Gleichzeitigkeit von figurativen und abstrakten Werken und zum anderen an einem Wechselspiel von Wiederholung und Veränderung, das sich durch die chronologische Abfolge der Arbeiten besonders gut zeigt.

„Bomber“ ist eine Leihgabe für die retrospektive Ausstellung der großen europäischen Museen Tate Modern London, Neue Nationalgalerie Berlin und Centre Pompidou Paris, der letzten Station der Ausstellungstour zu Ehren von Gerhard Richter, der am 9. Februar 2012 80 Jahre alt geworden ist.

Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, in der Neuen Nationalgalerie die umfangreiche Präsentation „`Der geteilte Himmel´ 1945-1968. Die Sammlung. Neue Nationalgalerie“ zu besuchen, die im Dialog mit der Gerhard Richter Retrospektive steht. Dort können ebenfalls viele Künstler entdeckt werden, die aus der Sammlung der Städtischen Galerie Wolfsburg bekannt sind. So sind darin u.a. Werke von Ernst Wilhelm Nay, Georg Baselitz, Sigmar Polke, WOLS, Wolf Vostell, Andy Warhol, Georg Karl Pfahler, Rupprecht Geiger, Franz Radziwill, Konrad Klapheck, Otto Piene oder Heinz Mack zu sehen.